AG Geschlechter gerecht

Zentrales Anliegen der Arbeitsgruppe mit dem Untertitel "gleich gut gleich schlecht geschlechtergerecht" und des Projektes ist die Geschlechtergerechtigkeit - Gender Mainstreaming. Dieser Begriff ist mit der Zielsetzung verbunden, dass in allen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Männern und Frauen einzubeziehen und alle Entscheidungsprozesse für die Gleichstellung der Geschlechter nutzbar zu machen sind.

 

Projekte

Projektwochen zur Geschlechtergerechtigkeit

Die Arbeitsgruppe Gender mit dem Untertitel "gleich gut gleich schlecht geschlechtergerecht" startete mit dem gleichnamigen Projekt - auch eine Ausstellung im Rathaus mit Begleitprogramm -.

 

Die Ausstellung "Frauen in Zeiten des Strukturwandels" "veröffentlichte" 32 Frauen in Bild und Text. Die ausgestellten Frauen nahmen Stellung zu ihrem Leben, zu ihren Arbeitsbedingungen, zur Vereinbarung von Partnerschaft, Beruf und Familie etc. Das Begleitprogramm, das wiederum zu einem guten Teil im Rathaus stattfand, reichte von Vorträgen zu Frauenrechten, zur Erziehung und Bildung von Jungen und Mädchen in der türkischen Gesellschaft, über Vorträge zu Jungs, den neuen Sorgenkindern, zum Frauenhandel, über lesbische Themen bis zu Filmvorführungen im Sternenpalast.

Das Kooperationsprojekt fand zwischen dem 8. März, dem internationalen Frauentag und dem Girls' und Boys' Day am 27. April 2006 statt. Bis heute gibt es Veranstaltungen der Arbeitsgruppe Gender rund um den internationalen Frauentag.

Weitere Programme:

Internationaler Frauentag-, Equal Pay Day 2016 [PDF: 543 kB]

Internationaler Frauentag, Equal Pay Day 2013 [PDF: 430 kB]

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit [PDF: 5,2 MB]

Mannsbilder-Weibsbilder [PDF: 483 kB]

Veranstaltungen Frauentag 2008 [PDF: 353 kB]

Geschlechtergerecht 2007 [PDF: 566 kB]

Geschlechtergerecht 2006 [PDF: 2,1 MB]

 

Hey Man

Unsere Gesellschaft verändert sich. Die Rolle der Frauen hat sich in den letzten 30 Jahren sehr gewandelt. Gibt es einen entsprechenden Rollenwandel der Männer?
 
Vorträge, Workshops und Diskussionsforen sprechen junge und reifere Männer, Väter, Großväter sowie Frauen, Mütter, Freundinnen und Partnerinnen an. Der Welt-Männertag findet seit dem 3. November
2000 einmal jährlich statt. Er soll laut Aussage des Schirmherren Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern, da Männer weltweit im Durchschnitt 6 Jahre eher sterben als Frauen. Ins Leben gerufen wurde der erste Welt-Männertag von Andrologen der Universität Wien. Nun wurde dieser Tag erstmals in Biberach
begangen. Er wurde von einer Veranstaltungsreihe in der Zeit vom 16.10. - 06.11.2008 begleitet.

Flyer Hey Man

Wo-men

Die Lokale Agenda – Biberach 21, AG „Geschlechter gerecht“ setzt sich dafür ein, Benachteiligungen von Mädchen und Frauen, Jungen und Männern in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und Lösungen für mehr Gerechtigkeit für beide Geschlechter vor Ort zu finden.

Vorträge, kulturelle Beiträge, Gesprächsrunden und Workshops laden ein, unterschiedlichen Themen nachzuspüren und sich kreative Anregungen zu holen. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten.

Flyer wo-men 

Gewalt - wir sind dagegen

Flyer Gewalt - wir sind dagegen

Veranstaltungsreihe Herbst 2015

Mit zahlreiche Veranstaltungen im Herbst 2015 unterstützte die AG Geschlechter gerecht 20 Jahre FrauenForum und den Terre des Femmes Tag. Die Spannweite der Veranstaltungsreihe reichte von einem Vortrag zu Frauen in der Politik, einer frauenbewussten Stadtführung und Gottesdiensten bis zu einem Kinoabend. Ziel war es Benachteiligungen von Mädchen und Frauen und Jungen und Männern in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Das Programm der Veranstaltungsreihe zum nachlesen:

Flyer Veranstaltungsreihe 2015

Herbstprogramm 2017

Seit dem Jahr 2012 gibt es in Biberach Aktionen zum Thema „keine Gewalt an Frauen“. „Flagge zeigen“ ist nur eine von mehreren Aktionen, die die Gruppe „Geschlechter gerecht“ in der Lokalen Agenda 21 diesen Herbst präsentiert. Sie könnte aber auch als Synonym dafür stehen, was die Beteiligten in ihrem Bestreben eint: Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft zu benennen, ihnen ein Gesicht zu geben. „Gesicht zeigen“ heißt denn auch nicht von ungefähr eine Ausstellung der Attenweiler Künstlerin Marlis Glaser mit Porträts von mutigen Frauen. Die Ausstellung „Gesicht zeigen“ ist ein Kooperationsprojekt mit der Katholischen Erwachsenenbildung.

Programm Terre des Femmes 2017 (PDF, 1,3 MB)