13.09.2019

Verunreinigung im Trinkwasser - Abkochgebot aufgehoben

Bei einer Routinekontrolle in der Trinkwasserversorgung der e.wa riss wurde am 9. September eine Verunreinigung mit coliformen Keimen in Teilen des Trinkwassernetzes der Kernstadt Biberach festgestellt. Das zuvor erlassene Abkochgebot wurde aufgehoben, die Chlorung geht weiter.


[Update 13.09.2019]

Das Kreisgesundheitsamt hat das in den betroffenen Gebieten der Biberacher Kernstadt bestehende Abkochgebot für das Trinkwasser aufgehoben. Die Regelung gilt ab sofort.

Nach wie vor wird jedoch in den betroffenen Straßen das Trinkwasser gechlort. Das in den vergangenen Tagen zugeführte Chlor hat mittlerweile eine ausreichende Konzentration in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht.

Die Chlorkonzentration ist für den Menschen unschädlich und nicht gefährlich. Die betroffenen Kunden werden gebeten, die Hausinstallationen gründlich zu spülen, sodass diese durch das chlorhaltige Trinkwasser desinfiziert werden.

Sobald die Chlorung eingestellt wird, werden die Kunden durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informiert.

Nach wie vor ist noch unklar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Kontrolle von Trinkwasserschächten und Hausinstallationen ist noch nicht abgeschlossen.

[Update 11.09.2019]

Das Kreisgesundheitsamt und die e.wa riss gehen nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass mindestens bis Freitag, 13. September 2019 das Trinkwasser in den betroffenen Gebieten der Biberacher Kernstadt abgekocht werden muss. Grund hierfür ist, dass die notwendige Chlor-Konzentration noch nicht erreicht wurde.

Nach wie vor ist nicht klar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Ursachenforschung läuft auf Hochtouren. Unter anderem wurden und werden Trinkwasserschächte und Hausinstallationen kontrolliert.

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Bei einer Routinekontrolle in der Trinkwasserversorgung der e.wa riss wurde am 9. September eine Verunreinigung mit coliformen Keimen in Teilen des Trinkwassernetzes der Kernstadt Biberach festgestellt. Die coliformen Keime gelten als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen des Trinkwassers. Aus diesem Grund wurden in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt zur Vermeidung von wasserbedingten Infektionskrankheiten für einen Teilbereich des Trinkwassernetzes eine Chlorung und ein Abkochgebot für die betroffenen Kunden erlassen.

Das Leitungswasser in den Bereichen Rißegg-Halde, Gebiet Leipziger Straße bis Bürgerheim und Dollinger Realschule darf nur abgekocht getrunken oder zur Zubereitung von Nahrung, zum Zähne putzen oder zum Reinigen offener Wunden verwendet werden. Dies ist solange einzuhalten, bis Chlor in der wirksamen Konzentration im Netz vorliegt und die Kunden darüber informiert werden. Die betroffenen Anwohner werden über das Abkochgebot auch mittels Hauswurfsendungen informiert.

Das Leitungswasser kann für die Toilettenspülung oder andere Zwecke ohne Einschränkung genutzt werden. Für Aquarien ist gechlortes Wasser ungeeignet.

Die Chlorung beginnt am Montag, 9. September, und wird solange aufrechterhalten, bis die notwendige Konzentration in weiten Teilen des betroffenen Trinkwassernetzes erreicht wird, was bis in zirka drei bis vier Tagen zu erwarten ist. Aus Sicherheitsgründen ist vorgesehen, die Konzentration anschließend noch eine Woche aufrecht zu erhalten. Über das Ende des Abkochgebots und der Chlorung wird über die örtliche Presse und auf der Homepage der e.wa riss informiert.

Nach der Ursache für die Verunreinigung wird derzeit noch gesucht. Sollten den betroffenen Hausbesitzern Mängel an ihrer hausinternen Trinkwasserinstallationen oder an ihrer Brauchwassergewinnung (z. B. Zisterne, Rückflussverhinderer) auffallen, werden sie gebeten, sich umgehend an einen Fachbetrieb zu wenden.

Betroffene Straßen:

  • Angerweg 1 - 8
  • Arthur-Handtmann-Straße 48 und 50
  • Eichendorffweg 2, 5 und 23 - 37
  • Elsterweg 2 – 8 und 26
  • Ergattenstraße 1 - 20
  • Erlenweg 1 - 59
  • Görlitzweg 4 - 18
  • Haldenberg 17 und 19
  • Haldenstraße 1 - 97
  • Hans-Liebherr-Straße 2 – 11 und 32
  • Hasenwinkel 1 - 15
  • Heuweg 44 und 45
  • Hohnfeldweg 2/1 - 10
  • Hungergraben 11 - 25
  • Königsbergallee 6
  • Leipzigstraße 5 - 51
  • Mittelbergstraße 4 - 11
  • Mühlweg 2 - 14
  • Mumpfental 3
  • Rißegger Straße 4
  • Rollinstraße 49 - 63
  • Saarstraße 19 - 22
  • Schlierenbachstraße 4 - 55
  • Schwarzbachstraße 1 - 34
  • Valenceallee 2 - 7
  • Waldseer Straße 42 - 157
  • Weidenweg 7 - 27
  • Wiesenstraße 1 - 10
  • Wilhelm-Leger-Straße 2

Die betroffenen Straßen können auch unter www.ewa-riss.de eingesehen werden. Bei Fragen steht die e.wa riss unter der Telefonrufnummer 07351 3000-390 zur Verfügung.