12.06.2019

OB Zeidler wirbt für Organspendeausweis

Das Thema Organspende ist aktueller denn je, zumal der Bereitschaft, einen entsprechenden Ausweis auszufüllen, nicht in dem Maße nachgekommen wird, wie es notwendig und wünschenswert wäre. Die Stadtverwaltung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Verbesserung der Lage zu leisten.

Im Bürgeramt, der städtischen Einrichtung mit den meisten Kontakten quer durch alle Bevölkerungsschichten, gibt es künftig einen Spenderausweisvordruck. Der liegt nicht nur aus, sondern wird von den Angestellten aktiv angeboten. Wer also im Bürgeramt alltägliche Dinge erledigt, wie etwa die Beantragung eines Ausweises oder Reisepasses, wird auf die Organspende aufmerksam gemacht.

Oberbürgermeister Norbert Zeidler steht voll und ganz hinter der Aktion. Zwar denke niemand gerne daran, eines Tages mit dem Ernstfall konfrontiert zu werden. Eine Seite ist, man benötigt selbst ein Organ oder ein Gewebe, die andere, dass Angehörige eine Entscheidung treffen müssen, die man besser zu Lebzeiten regelt: was nämlich mit den eigenen Organen im Todesfall geschieht. Deshalb sollte man sich mit dem Thema beschäftigen, sich informieren und eine persönliche Entscheidung treffen.

Eine Organ- oder Gewebetransplantation kann kranken Menschen die Chance auf ein neues oder besseres Leben eröffnen. „Jeder kann betroffen sein, als Spender oder Empfänger“, sagt Biberachs Stadtoberhaupt, „aus diesem Grund habe ich mich für einen Organspendeausweis entschieden“. Zeidler bittet, sich das Informationsmaterial durchzusehen, zu reflektieren und eine eigene, selbstbestimmte Entscheidung zu treffen. Er freue sich darüber, wenn sich möglichst viele dazu entschließen könnten, einen Organspendeausweis auszufüllen.

Weitere Informationen sind unter www.basisversorgung-biberach.de/vorsorge-treffen/organspende/ zu finden.

Im Bürgeramt, der städtischen Einrichtung mit den meisten Kontakten quer durch alle Bevölkerungsschichten, gibt es einen Spenderausweisvordruck.