27.06.2018

Bruno-Frey-Musikschule präsentiert ihr Unterrichtsangebot

Am Samstag, 30. Juni, stellt die Bruno- Frey-Musikschule unter dem Motto „Hören – Sehen – Probieren“ ihr Unterrichtsangebot vor. Um 11 Uhr gibt es ein musikalisches Opening. Bei diesem Minikonzert kommen die unterschiedlichsten Instrumente zum Klingen. Danach startet die „Instrumentenrallye“ bis 14 Uhr. Im Folgenden nennen wir einige Gründe, warum Musizieren so wichtig ist für Kinder.


Alle Streichinstrumente von der Violine bis zum Kontrabass, alle Blasinstrumente von der Querflöte bis zur Tuba, alle Tasteninstrumente vom Akkordeon bis zum Klavier und alle Schlaginstrumente können an der Bruno-Frey-Musikschule erlernt werden. Ebenso werden Gesangsunterricht, Musikwiese, musikalische Früherziehung und Orientierungsstufe angeboten.

Angesprochen sind Interessenten jeden Alters, die unter professioneller Anleitung ein Instrument erlernen oder bereits erworbene Kenntnisse erweitern wollen. Für Unentschlossene besteht die Möglichkeit des Schnupperunterrichts. Hier können das Instrument und auch gleich der jeweilige Lehrer kennengelernt werden.

  • „Man müsste Klavier spielen können!“ Wozu? Um als kleiner Herzensbrecher später die Frauenwelt zu beeindrucken? Nein, was an guten Klavierspielern (und -spielerinnen) so fasziniert, ist, wie tief sie in die Musik eintauchen können, wie konzentriert sie sind, wenn sie in ihre eigene Welt abtauchen und wie glücklich uns ihr Spiel macht. Wie glücklich muss der Klavierspieler erst sein? Sehr!
  • Resilienz, also die Fähigkeit, wie ein Mensch seine Krisen meistern kann und sein Selbstwertgefühl bewahrt, lässt sich beim Musizieren quasi nebenbei erlernen. Wer zehn Mal an der gleichen Stelle stolpert und sich selbst den Lösungsweg sucht, wer aus einer anfangs holprig gespielten Reihe von Tönen ein irgendwann berührendes Musikstück machen kann, weiß, dass er Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben kann! Dieses kann ein Kind auch auf andere Lebens- und Lernbereiche übertragen.
  • Musizieren hat viele positive Nebeneffekte, beispielsweise auf die Sprachkompetenz, die Konzentrationsfähigkeit, das Sozialverhalten, auf Emotionen und Empathie, das mathematische Verständnis, sowie die Kreativität und Problemlösekompetenz. Wer sich hierzu im Detail schlau machen möchte, dem sei der Ratgeber „Jedes Kind ist musikalisch“ empfohlen. Dieser sollte ohnehin in keinem Familienhaushalt fehlen!
  • Mit dem Instrumentalspiel erlernt man ein Handwerk, welches zugleich eine Kunst ist. So eine hochkomplexe Sache kann man nur zufriedenstellend beherrschen, wenn man bereits im Kindesalter damit beginnt! Die Erfahrung „Ich kann etwas ganz Besonderes!“ wirkt sich enorm positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus! Und nicht zuletzt ist es eine wichtige Erfahrung für das spätere Berufsleben, wenn Kinder erfahren, dass sie eine Leistung (z. B. das Spiel eines Musikstückes) auf den Punkt bringen können und damit vor Publikum (und seien es erst mal nur die Eltern und der Musiklehrer) bestehen.
  • Krise in der Schule? Ärger mit den Eltern? Beim Spielen eines Instruments lässt sich in die eigene Gefühlswelt abtauchen. Dort können Kinder Dinge verarbeiten und wieder zu sich finden, mit Musik ihre Wut ausleben, mit Trauer umgehen, wieder fröhlich werden.
  • Kinder, die regelmäßig mit Musik in Kontakt kommen, können differenzierter hören. Untersuchungen haben gezeigt, dass Erwachsene, die in ihrer Kindheit über einen längeren Zeitraum ein Musikinstrument gespielt haben, eine bessere Hörfähigkeit zeigten und in der Lage waren, Nebengeräusche auszublenden, um sich auf Wichtiges zu konzentrieren.
  • Einen Freundeskreis außerhalb der Schulklasse zu haben, ist dann wichtig, wenn Kinder gemobbt werden oder sich aus anderen Gründen in ihrer Klassengemeinschaft nicht wohlfühlen. Beim Musizieren in einer Gruppe können sie sich einen weiteren Freundeskreis aufbauen, mit dem sie eine wichtige Gemeinsamkeit teilen: die Fähigkeit, ein Musikinstrument zu spielen. In Ensembles oder Orchestern geschlossene Freundschaften sind häufig besonders intensiv, weil diese Kinder mit dem Erlernen der Musikstücke gemeinsam eine große Entwicklung durchgemacht haben und vielleicht auch schon so manches Konzert gut über die Bühne gebracht haben. Das schafft die Basis für intensive und glückliche Freundschaften.
  • In der Musik gibt es so viel zu entdecken, dass jeder auf seine Kosten kommt. Ob nun das Interesse für einen bestimmten Musikstil da ist oder die Lust auf Musikgeschichte. Die Welt der Musik ist für Kinder heute so bunt und vielfältig aufbereitet, dass es leicht fällt, ihnen vielfältige und spannende Impulse zu geben. Stöbern Sie doch einmal in den Buch- und CD-Tipps von „Kind und Musik“.
  • Musizieren macht Spaß! Die Lust auf Klänge und Töne, auf das Können und Beherrschen eines Instruments spornt zu Höchstleistungen an. Kinder wachsen beim Musizieren oft über sich hinaus. Und das Heranwagen an den neuen Ton, die schwere Stelle oder das neue Stück bringt ein enormes Glücksgefühl mit sich, wenn die Herausforderung nach einem Üben gelingt!
  • Beim Musizieren ist die Persönlichkeit des Kindes gefragt. Hier kann es seine Fantasie und Kreativität umsetzen und die Klänge ausleben, die es in sich spürt. Nur was gefragt ist, kann sich auch weiterentwickeln! In der heutigen Gesellschaft, wo Kreativität und Fantasie unsere wichtigsten Rohstoffe sind, ist Musizieren also ein enormer Schatz! Musizieren tut der Seele gut! Oder – um Platon zu bemühen: „Musik ist ein moralisches Gesetz. Sie schenkt unseren Herzen eine Seele, verleiht den Gedanken Flügel und lässt die Fantasie erblühen!“