08.11.2018

Biberach ist »Gründungsfreundliche Kommune«

Das Wirtschaftsministerium Baden- Württemberg hat den Landkreis Biberach zusammen mit den Städten Biberach, Laupheim und Riedlingen als „Gründungsfreundliche Kommune 2018/2019“ ausgezeichnet. Das gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister- Kraut jüngst bekannt.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Biberach hatte sich zusammen mit den Wirtschaftsförderinnen der drei Städte, der IHK Ulm, der Handwerkskammer Ulm, der Hochschule Biberach, SRH Fernhochschule, einer Gründerin und einem Gründer mit dem Konzept „Gründung macht Laune“ an diesem landesweiten Wettbewerb beteiligt.

Oberbürgermeister Norbert Zeidler betont: „Biberach ist schon lange Standort kleinerer und mittlerer Unternehmen, die sich aus einer guten Idee heraus zu Weltmarktführern entwickelt haben. Ich freue mich, dass wir durch diese Initiative auch zukünftig für Menschen mit guten Geschäftsideen attraktiv bleiben und wenn notwendig Unterstützung leisten können.“

In der Kategorie „Interkommunales Projekt“ wurden insgesamt zwölf Projekte vorgestellt, drei kamen eine Runde weiter und dürfen ihr Konzept beim Start-up BW Summit 2019 am 1. Februar 2019 auf der Landesmesse Stuttgart vorstellen: neben dem Landkreis Biberach sind dies der Ortenaukreis und die Region Heidelberg. Dort werden dann die Sieger in den drei Kategorien „Gemeinde“, „Stadt“ und „Landkreis/Interkommunales Projekt“ unter Einbeziehung des Publikums ermittelt.

Den Gesamtsiegern hat das Wirtschaftsministerium eine zweijährige Projektförderung für die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von jeweils bis zu 100 000 Euro in Aussicht gestellt. Das Biberacher Konzept, bei dem die Jury die starke Orientierung an der Zielgruppe, die gute Vernetzung und die kreativen Ideen zur Gründungsfreundlichkeit hervorhob, sieht insgesamt sieben Maßnahmen vor. Sie reichen von einem Gründerradar, einer Plattform für Informationen und Austausch unter den Gründerinnen und Gründern über eine Nacht der Champions, eine bessere Zusammenarbeit mit den Technologietransfermanagern, eine „Gründerwalz“ und ein Gründergipfeltreffen bis hin zu einer Veranstaltung, bei der die zehn wichtigsten Fragen für Gründer komprimiert beantwortet werden sollen.