Förderprogramm Starkregenschutz

Das Förderprogramm unterstützt Hauseigentümer bei der Realisierung von Starkregenschutzmaßnahmen.

Gefördert werden Schutzmaßnahmen beim Gebäudebestand ab einer nachweisbaren Kostenhöhe von 1.000 Euro mit bis zu 25 Prozent. Der Maximalbetrag je Maßnahme beträgt allerdings 1.000 Euro mit einer Obergrenze von 3.000 Euro je Grundstück.

Beispiel 1:
Die Kosten für druckdichte Kellerfenster betragen 5.000 Euro. Davon werden 25 Prozent gefördert, dies entspricht eine Förderung von 1.250 Euro. Die Maximale Förderung von 1.000 Euro je Einzelmaßnahme ist in diesem Fall überschritten, es werden 1.000 Euro bezuschusst.

Beispiel 2:
Die Kosten für druckdichte Kellerfenster betragen 6 000 Euro und zusätzlich eine druckdichte Türe die 4 000 Euro gekostet hat. Davon werden 25 Prozent gefördert, dies entspricht eine Förderung von 2 500 Euro. Die Maximale Förderung beträgt je Einzelmaßnahme 1 000 Euro, es werden 2 000 Euro bezuschusst. Die Maximale Förderung von 3 000 Euro je Grundstück bei mehreren Maßnahmen. Eine Doppelbezuschussung ist nicht möglich (z.B. Lichtschächte erhöhen und druckdichte Fenster einbauen).

Beispiel 3:
Die Kosten für die Erhöhung von Lichtschächten betrugen 800 Euro. Die Förderung von einer Mindesthöhe von 1.000 Euro wurde unterschritten. In diesem Fall gibt es keine Förderung.

Folgende Maßnahmen werden mit einem Zuschuss von 25 Prozent gefördert:

  • Hochwasserschutzmauern (im Einzelfall)
  • Schutzerddämme (im Einzelfall)
  • Wassergraben bzw. Mulden (bedingt möglich)
  • Erhöhung von Zufahrten und Zugängen
  • Erhöhung von Lichtschächten
  • Druckdichte Türen
  • Druckdichte Fenster
  • Dammbalken für Türen
  • Kellerabgänge erhöhen
  • Kellerabgänge überdachen
  • Zusätzliche Regenwasser-Einlaufschächte
  • Zusätzliche Bircorinne

Für den Einbau von Rückstauklappen gibt es keine Förderung, da der Eigentümer nach der Abwassersatzung selbst für die Rückstausicherung verantwortlich ist.

Verfahren

Vor Beauftragung beziehungsweise Durchführung einer Maßnahme ist eine fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Beratung wird von Fachingenieuren im Auftrag der Stadtverwaltung kostenlos durchgeführt. Der Fachingenieur bestätigt dann die Eignung und Förderfähigkeit der Schutzmaßnahmen.

Falls bereits eine solche Beratung stattgefunden hat, kann in der Regel auf einen erneuten Termin verzichtet und sofort ein Antrag auf Zuschuss gestellt werden.

Die Ausgaben sind durch Vorlage einer Rechnung mit den tatsächlichen bezahlten Kosten nachzuweisen. Eigenleistungen können nicht bezuschusst werden. Es werden nur Maßnahmen gefördert, die nach dem 23. Juni 2021 begonnen wurden.

Das Tiefbauamt hat für die Beratungsgespräche das Ingenieurbüro RSI aus Ummendorf beauftragt, die anstehenden Beratungstermine durchzuführen. Wenn ein Beratungsgespräch gewünscht ist, muss dies im Tiefbauamt, Eigenbetrieb Stadtentwässerung bei Herrn Roll (Telefon 07351 / 51-9037, E-Mail a.roll@biberach-riss.de) angemeldet werden. Die Beratungsgespräche werden dann vom Ingenieurbüro direkt vereinbart.

Antrag Förderung Starkregenschutz [PDF: 58 kB]