30.10.2019

Verunreinigung im Trinkwasser - Chlordosierung zurückgefahren

Das in den vergangenen Wochen zugeführte Chlor in Teilen der Trinkwasserversorgung in der Kernstadt Biberach hat eine ausreichende Einwirkungszeit in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht. Das Wasser muss deshalb nicht abgekocht werden.


[Update 30.10.2019]

Zur Ursachenermittlung der Verunreinigung hat die e.wa riss zwei neu installierte Hydranten ausgebaut und ins Labor des DVGW-Technologiezentrums Wasser in Dresden zur weiteren Untersuchung geschickt. Das Ergebnis der Untersuchungen wird Anfang November erwartet.

Die Chlordosierung ist schrittweise zurückgefahren worden. Jetzt werden noch Wasserproben gezogen, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor festzustellen. Sollten sich die Keimzahlen wieder erhöhen, wird die Chlorung fortgesetzt und die Ursachenermittlung geht weiter. Dieses Vorgehen ist mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt.

Das Ergebnis der endgültigen Keimuntersuchung wird frühestens bis Mitte November erwartet. Die e.wa riss wird per Handzettel, über die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informieren.

[Update 07.10.2019]

Nachdem letzte Woche die erste Chlorung des betroffenen Trinkwassernetzes in Teilen der Kernstadt Biberach reduziert wurde, zeigen jetzt die Ergebnisse der täglichen Wasserproben, dass weiterhin eine Keimbelastung nachzuweisen ist. Deshalb muss die Chlorung fortgesetzt werden.

Betroffen von der erneuten Chlorung sind etwa 400 Haushalte. Seit Samstagnachmittag, 5. Oktober 2019 wird dem Trinkwasser wieder Chlor in ausreichender Menge zugesetzt.

Die Chlorung dauert mindestens bis 23. Oktober 2019 an. Anschließend wird die Chlordosierung wieder zurückgefahren und daraufhin werden tägliche Wasserproben genommen, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor auszuschließen.

Die Ursache der Verunreinigung ist weiterhin unklar, jedoch konnte der betroffene Netzabschnitt weiter eingegrenzt werden. Es handelt sich um einen Abschnitt in der Waldseer Straße. Zur weiteren Ursachenermittlung zieht die e.wa riss auch externe Fachspezialisten hinzu.

Die Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Netzabschnitt werden durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und auf der Homepage der e.wa riss unter www.ewa-riss.de informiert.

[Update 24.09.2019]

Das in den vergangenen Tagen zugeführte Chlor in Teilen der Trinkwasserversorgung in der Kernstadt Biberach hat mittlerweile eine ausreichende Einwirkungszeit in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht. Nach wie vor ist unklar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Bei den Kontrollen von Trinkwassernetzen und Hausinstallationen wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Ab Dienstag, 24. September 2019 wird die Chlordosierung schrittweise zurückgefahren. Anschließend werden täglich Wasserproben gezogen, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor festzustellen. Sollten sich weiterhin Keime bilden, wird die Chlorung fortgesetzt und die Ursachenermittlung geht weiter.

Das Ergebnis der endgültigen Keimuntersuchung wird frühestens bis zum 1. Oktober 2019 erwartet. Die Kunden werden anschließend durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informiert.

[Update 13.09.2019]

Das Kreisgesundheitsamt hat das in den betroffenen Gebieten der Biberacher Kernstadt bestehende Abkochgebot für das Trinkwasser aufgehoben. Die Regelung gilt ab sofort.

Nach wie vor wird jedoch in den betroffenen Straßen das Trinkwasser gechlort. Das in den vergangenen Tagen zugeführte Chlor hat mittlerweile eine ausreichende Konzentration in allen betroffenen Trinkwasserleitungen erreicht.

Die Chlorkonzentration ist für den Menschen unschädlich und nicht gefährlich. Die betroffenen Kunden werden gebeten, die Hausinstallationen gründlich zu spülen, sodass diese durch das chlorhaltige Trinkwasser desinfiziert werden.

Sobald die Chlorung eingestellt wird, werden die Kunden durch die e.wa riss per Handzettel, die Medien und im Internet unter www.ewa-riss.de informiert.

Nach wie vor ist noch unklar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Kontrolle von Trinkwasserschächten und Hausinstallationen ist noch nicht abgeschlossen.

[Update 11.09.2019]

Das Kreisgesundheitsamt und die e.wa riss gehen nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass mindestens bis Freitag, 13. September 2019 das Trinkwasser in den betroffenen Gebieten der Biberacher Kernstadt abgekocht werden muss. Grund hierfür ist, dass die notwendige Chlor-Konzentration noch nicht erreicht wurde.

Nach wie vor ist nicht klar, wie die coliformen Keime ins Trinkwasser gelangen konnten. Die Ursachenforschung läuft auf Hochtouren. Unter anderem wurden und werden Trinkwasserschächte und Hausinstallationen kontrolliert.

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Bei einer Routinekontrolle in der Trinkwasserversorgung der e.wa riss wurde am 9. September eine Verunreinigung mit coliformen Keimen in Teilen des Trinkwassernetzes der Kernstadt Biberach festgestellt. Die coliformen Keime gelten als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen des Trinkwassers. Aus diesem Grund wurden in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt zur Vermeidung von wasserbedingten Infektionskrankheiten für einen Teilbereich des Trinkwassernetzes eine Chlorung und ein Abkochgebot für die betroffenen Kunden erlassen.

Das Leitungswasser in den Bereichen Rißegg-Halde, Gebiet Leipziger Straße bis Bürgerheim und Dollinger Realschule darf nur abgekocht getrunken oder zur Zubereitung von Nahrung, zum Zähne putzen oder zum Reinigen offener Wunden verwendet werden. Dies ist solange einzuhalten, bis Chlor in der wirksamen Konzentration im Netz vorliegt und die Kunden darüber informiert werden. Die betroffenen Anwohner werden über das Abkochgebot auch mittels Hauswurfsendungen informiert.

Das Leitungswasser kann für die Toilettenspülung oder andere Zwecke ohne Einschränkung genutzt werden. Für Aquarien ist gechlortes Wasser ungeeignet.

Die Chlorung beginnt am Montag, 9. September, und wird solange aufrechterhalten, bis die notwendige Konzentration in weiten Teilen des betroffenen Trinkwassernetzes erreicht wird, was bis in zirka drei bis vier Tagen zu erwarten ist. Aus Sicherheitsgründen ist vorgesehen, die Konzentration anschließend noch eine Woche aufrecht zu erhalten. Über das Ende des Abkochgebots und der Chlorung wird über die örtliche Presse und auf der Homepage der e.wa riss informiert.

Nach der Ursache für die Verunreinigung wird derzeit noch gesucht. Sollten den betroffenen Hausbesitzern Mängel an ihrer hausinternen Trinkwasserinstallationen oder an ihrer Brauchwassergewinnung (z. B. Zisterne, Rückflussverhinderer) auffallen, werden sie gebeten, sich umgehend an einen Fachbetrieb zu wenden.

Betroffene Straßen:

  • Angerweg 1 - 8
  • Arthur-Handtmann-Straße 48 und 50
  • Eichendorffweg 2, 5 und 23 - 37
  • Elsterweg 2 – 8 und 26
  • Ergattenstraße 1 - 20
  • Erlenweg 1 - 59
  • Görlitzweg 4 - 18
  • Haldenberg 17 und 19
  • Haldenstraße 1 - 97
  • Hans-Liebherr-Straße 2 – 11 und 32
  • Hasenwinkel 1 - 15
  • Heuweg 44 und 45
  • Hohnfeldweg 2/1 - 10
  • Hungergraben 11 - 25
  • Königsbergallee 6
  • Leipzigstraße 5 - 51
  • Mittelbergstraße 4 - 11
  • Mühlweg 2 - 14
  • Mumpfental 3
  • Rißegger Straße 4
  • Rollinstraße 49 - 63
  • Saarstraße 19 - 22
  • Schlierenbachstraße 4 - 55
  • Schwarzbachstraße 1 - 34
  • Valenceallee 2 - 7
  • Waldseer Straße 42 - 157
  • Weidenweg 7 - 27
  • Wiesenstraße 1 - 10
  • Wilhelm-Leger-Straße 2

Die betroffenen Straßen können auch unter www.ewa-riss.de eingesehen werden. Bei Fragen steht die e.wa riss unter der Telefonrufnummer 07351 3000-390 zur Verfügung.