14.01.2020

Patenschaftsmodelle aus dem Landkreis stellen sich im Rathaus-Foyer vor

Von 17. Januar bis 7. Februar können sich Interessierte im Rathausfoyer über verschiedene ehrenamtlichen Patenschaftsmodelle für Kinder und Familien informieren.

Regionales Bildungsbüro Landkreis Biberach - Tandem-Pate-Schüler- Programm:
Patinnen und Paten unterstützen in Absprache mit Schule und Elternhaus ein Kind ab der dritten Klasse in seiner schulischen und persönlichen Entwicklung.

Die Patin/der Pate trifft sich regelmäßig zwei Stunden pro Woche mit dem Kind und leistet individuelle Hilfestellung und Motivation – sei es durch Unterstützung bei den Hausaufgaben oder bei gemeinsamen Freizeitunternehmungen.

Eine Koordinierungsstelle beim Bildungsbüro übernimmt die pädagogische Leitung, kooperiert mit Netzwerkpartnern und den Schulen und betreut die Patinnen und Paten.

Ansprechpartnerin ist Katharina Jehle, E-Mail katharina.jehle@biberach.de, Telefon 527119.

Kinderschutzbund Laupheim – Familienpaten:
Besonders geschulte Mitarbeiter(innen) bieten Familien Unterstützung in schwierigen Situationen an. Selbstverständlich streng vertraulich wird mit Rat und Tat geholfen beim Herstellen von sozialen Kontakten, Problemen durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Verschuldung, Pflege von Angehörigen und weiteren Belastungen, die es für eine Familie geben kann. Familienpaten nehmen sich Zeit, hören zu, versuchen, Mut zu machen und leisten praktische Hilfe.

Ansprechpartnerin ist Stefanie Huppert, E-Mail familienpaten@dksb-laupheim.de, Telefon 015226684356

Ökumenische Flüchtlingsarbeit - Patenschaft Asyl:
Asylbewerber und Flüchtlinge aller Nationen benötigen Begleitung in ihrer schwierigen Lebenssituation. Seit Frühjahr 2014 gibt es deshalb das Patenprogramm.

Aktuell sind mehr als 60 Ehrenamtliche im Patenprogramm aktiv. Sie pflegen rund 40 Patenschaften, sagt Ulrike Groß, zuständig für das Programm bei der ökumenischen Flüchtlingsarbeit. „Aber natürlich wünschen sich noch viel mehr Flüchtlinge Paten.“

Pate zu sein bedeutet, einen Flüchtling oder eine Flüchtlingsfamilie während der Zeit seines Aufenthalts in der Gemeinschaftsunterkunft und möglicherweise auch danach zu begleiten und ihm den Weg in die Gesellschaft zu erleichtern.

Ein Pate hilft zum Beispiel bei der Wohnungssuche. Er begleitet die Familie bei Gesprächen mit Behörden und unterstützt die Kinder in der Schule. Er kann Verbindungen zu Vereinen herstellen, oder einfach einmal mit dem „Patenkind“ ein Eis essen gehen. Er arbeitet dabei eng mit den Sozialarbeitern des Sozialdienstes Asyl und den Integrationsmanagern zusammen und hilft durch seine wichtige Arbeit, sprachliche und kulturelle Barrieren abzubauen.

Ansprechpartnerin ist Margit Bauer, E-Mail: mmt.bauer@gmx.de.

Caritas - Ehrenamtliche Kinderpaten:
Viele Eltern und Alleinerziehende fühlen sich im Alltagsleben belastet. Die Organisation und Bewältigung des Alltags nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch. Oftmals bleibt zu wenig Zeit für Kinder und deren Bedürfnisse.

Das Angebot der ehrenamtlichen Kinderpaten kann dazu beitragen, Eltern zu entlasten und Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und fördern. Ein Pate/eine Patin kann ein Kind im Bereich der Freizeitgestaltung begleiten zum Beispiel durch gemeinsames Spielen, Basteln, Vorlesen, Backen oder durch einen Museumsbesuch und Ähnliches.

Die Pat(inn)en erhalten während ihres Engagements fachliche Beratung und Unterstützung durch die Koordinatorin der Caritas.

Ansprechpartnerin ist Andrea Hehnle, E-Mail hehnle@caritas-biberach-saulgau.de, Telefon 8095-194.