10.01.2019

Neues Denk1Mal-Plakat der Lokalen Agenda 21: Nachhaltige Geldanlagen

Die Arbeitsgruppe Energie/Bauen der Lokalen Agenda 21 möchte mit ihrem aktuellen Denk1Mal-Plakat Impulse für nachhaltige Geldanlagen geben. Die Arbeitsgruppe initiiert und setzt seit mehr als 15 Jahren Projekte um, die unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu sehen sind. Die Projekte verfolgen ganzheitliche Ansätze, die sowohl ökonomische, ökologische als auch gesellschaftliche Belange berücksichtigen. Der Prozess wird von der Stadt unterstützt und organisiert.

Aktuell befasst sich die Arbeitsgruppe mit dem Thema „Nachhaltige Geldanlagen“. Diese ergänzen die klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Gesichtspunkte. Immer mehr Menschen wollen ihr Geld auch nach diesen Aspekten anlegen und damit Gutes bewirken. Nachhaltige Geldanlagen investieren in Unternehmen, die nach den sogenannten ESG-Kriterien wirtschaften. ESG ist eine englische Abkürzung und steht für die Begriffe Umwelt, Soziales (Arbeitsbedingungen) und Unternehmensführung.

Konkret können das sein: der effiziente Umgang mit Energie und Rohstoffen, die Investition in erneuerbare Energien, die Reduktion von CO2-Emissionen, die Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit sowie eine Unternehmensführung, die auf langfristige und nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist.

Eine weitere Möglichkeit kann darin bestehen, Geld, das in nicht nachhaltigen Anlagen investiert wurde, zu kündigen. Man spricht dann von Divestment. Auch namhafte Firmen, Großkonzerne, Banken und Pensionskassen machen dies immer häufiger, indem sie Kapital zum Beispiel aus Fossil- und Atomenergie abziehen. Diese Geldpolitik leistet einen Beitrag zur Energiewende.

Interessierte können das Plakat gedruckt oder als pdf erhalten. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Biberach ist Ulrich Maucher, Telefon 51-496 oder E-Mail u.maucher@biberach-riss.de.

Wofür arbeitet Ihre Geldanlage? [PDF: 2,8 MB]