20.06.2019

Knechts Pastorale erklingt im vollbesetzen Berliner Konzerthaus

Am Montag, den 17. Juni, wurde dem Biberacher Komponisten Justin Heinrich Knecht eine späte aber große Ehre zuteil. In der Reihe „Beethovens und seine Vorbilder“ hat die international renommierte Akademie für Alte Musik Berlin das „Portrait Musical de la Nature ou Grande Simphonie“ in den direkten Kontext mit Beethovens Pastoralsinfonie gesetzt.

Im vollbesetzten, prachtvollen Berliner Konzerthaus erfuhr das Werk eine großartige und temperamentvolle Aufführung in historischer Aufführungspraxis unter Leitung von Bernhard Forck. Das Werk wurde von ihm persönlich dem Publikum vorgestellt und es wusste den Musikern und dem Publikum durchaus zu gefallen. Langanhaltender Beifall war der Dank für ein beeindruckendes Werk in authentischer Aufführungspraxis, gespielt auf internationalem Niveau.

Musikdirektor Andreas Winter und Michael Nover vom mimufa-Verlag hatten Knechts Pastorale anlässlich des Jubiläumskonzertes 2017 mit der Württembergischen Philharmonie aufgearbeitet und zeitgemäß neu editiert. Das Orchestermaterial war nun in Berlin Grundlage der Aufführung und die beiden Biberacher Musiker waren vom Orchester eingeladen, die Proben und das Konzert zu besuchen, um noch offene Fragen zu diskutieren und sich auszutauschen.

Die Sinfonie wird in Kürze für das Label Harmonia mundi“ eingespielt werden und das Orchestermaterial wird in Zusammenarbeit mit Bernhard Forck und seinen Musikern aktuell noch weiter verbessert. Im nächsten Jahr wird das Orchester der Akademie für Alte Musik die außergewöhnliche Komposition von Knecht auch im Rahmen der Schwetzinger Festspiele sowie auch in Augsburg und sogar Kanada spielen.

Bernhard Forck, künstlerischer Leiter und Musikdirektor Andreas Winter nach dem Konzert im großen Konzertsaal des Berliner Konzerthauses.