15.08.2018

Defibrillatoren in städtischen Gebäuden

Erste Hilfe

In zahlreichen städtischen Gebäuden gibt es sogenannte automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs). Mit einem Defibrillator können auch Laienhelfer durch Abgabe von Stromstößen Herzrhythmusstörungen behandeln und damit im Notfall Leben retten.


Rund 1500 Euro kostete der Defibrillator, der seit rund einem Jahr im Foyer des Rathauses hängt und glücklicherweise bisher noch nie eingesetzt werden musste. Obwohl die Bedienung sehr einfach und damit auch für Laienhelfer verständlich ist, werden immer wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Erste-Hilfe-Kursen im Umgang mit den Geräten geschult.

Auch zahlreiche andere städtische Gebäude verfügen über Defibrillatoren oder werden solche demnächst anschaffen: In der Stadthalle gibt es schon seit einiger Zeit zwei Defibrillatoren. Im vergangenen Jahr wurde dann neben dem Rathaus auch die Volkshochschule mit den lebensrettenden Geräten ausgestattet. 2019 sollen die städtischen Sporthallen folgen und auch das Museum plant die Anschaffung eines Defibrillators.

Herzerkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland, mit Hilfe dieser AEDs kann sofort vor Ort mit den notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen und wertvolle Zeit gespart werden. Um bei einem Ernstfall in den Verwaltungsgebäuden umgehend und gezielt Hilfe anfordern zu können, gibt es in jedem Gebäude städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von Ausbildern des Deutschen Roten Kreuzes regelmäßig als Ersthelfer fortgebildet werden. Im Baubetriebsamt und in den kinderbetreuenden Einrichtungen werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig geschult.

Ein Defibrillator, ein Erste Hilfe-Kasten und eine Liste mit den Ersthelfern der verschiedenen städtischen Verwaltungsgebäude hängen im Foyer des Rathauses am Durchgang zur Druckerei.