14.09.2021

Abwärmekataster kommt - Wichtig für das Klimaschutzkonzept

Die Stadt Biberach möchte ihre Klimaschutzbemühungen auf allen Ebenen weiter intensivieren. Als Große Kreisstadt mit einem hohen Anteil an Gewerbe und Industrie soll dazu das Potenzial der Nutzung von Abwärme aus den ortsansässigen Betrieben zur Wärmeversorgung innerhalb der Stadt erhoben und in einem Abwärmekataster zusammengeführt werden.
Das Abwärmekataster hilft der Stadt unter anderem beim nächsten Audit des European Energy Awards (EEA) die Stufe Gold zu erreichen.

Die Nutzung von innerbetrieblich nicht nutzbarer Abwärme aus Gewerbe- und Industriebetrieben durch Dritte kann die CO2-Bilanz spürbar verbessern.

Ein Abwärmekataster ist eine wichtige Informationsgrundlage für das in Bearbeitung befindliche städtische Klimaschutzkonzept sowie eine zukunftsfähige Planung und Entwicklung in Richtung einer klimaschonenden Wärmeversorgung.

Zudem verpflichtet das novellierte Klimaschutzgesetz alle größeren Städte des Landes Baden-Württemberg, bis Ende 2023 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen, der einen Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis zum Jahr 2050 aufzeigt.

Das Abwärmekataster hilft der Stadt außerdem, beim nächsten Audit des European Energy Awards (EEA) die Stufe Gold zu erreichen.

Die Erhebung der Daten erfolgt in Kooperation mit der Hochschule Biberach, Institut für Gebäude- und Energiesysteme. Baubürgermeister Christian Kuhlmann hat diesbezüglich über 60 Betriebe angeschrieben, bei denen Abwärme vermutet werden kann und um Mithilfe gebeten.

Betriebe, die übersehen und nicht angeschrieben wurden, aber Abwärme produzieren, werden gebeten, sich zu melden. Sie erhalten dann einen schnell ausfüllbaren Fragebogen sowie weitere Informationen.

Ansprechpartner ist der städtische Umweltschutzbeauftrage, Ulrich Maucher, Telefon 07351 51-496, E-Mail u.maucher@biberach-riss.de.